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Ökologie

Herausforderungen und Chancen

Klimawandel

Klimawandel

Die Prognosen der Klimaforscher lassen keinen Zweifel mehr zu, der Klimawandel ist in vollem Gange. In den letzten 150 Jahren hat eine Erwärmung um ca. 0,8 °C stattgefunden und dieser Prozess wird überwiegend vom Menschen und durch die Industrialisierung verursacht.

Die Hauptquellen der Erderwärmung sind:

die Verbrennung von fossilen Brennstoffen, die extensive Landwirtschaft sowie die Abholzung von Regenwäldern.

Die sichtbarsten Folgen des Klimawandels

  1. Gletscherschmelze
  2. Anstieg des Meeresspiegels
  3. Verschiebung der Vegetationszonen
  4. Zunahme der extremen Wetterlagen
  5. Übersäuerung der Ozeane

Die Fortsetzung der Erderwärmung hat nach Ansicht der überwiegenden Anzahl der Klimaforscher erhebliche Konsequenzen für die Nutzung des Lebensraumes vieler Menschen. So wären z. B. bei einem Anstieg des Meeresspiegels um 1 Meter 48 Prozent der Fläche der Niederlande akut gefährdet. Gleiches träfe mit noch größeren Belastungen auf die Küstenregionen in Asien wie z. B. die von Bangladesch zu.  

Wasser

Wasser

Der Anteil von Süßwasser

beträgt lediglich ca. 2,5 Prozent der gesamten Wasserressourcen. In den letzten 80 Jahren ist der Verbrauch mehr als doppelt so schnell gewachsen wie die Weltbevölkerung. Alle bekannten Trends belegen eine weiterhin negative Dynamik, die bestehenden Fakten sind problematisch.

  • 1,1 Milliarden Menschen leben ohne Zugang zu einfachen Wasserquellen   
  • Jährlich sterben weltweit 2,3 Millionen Menschen am Mangel an hinreichender Wasserversorgung bzw. an den Folgen nicht funktionierender Abwasserentsorgung und den damit verbundenen Erkrankungen   
  • bei 90 Prozent der Todesfälle handelt es sich um Kinder unter 5 Jahren

Fatal an dieser Entwicklung

ist das Ungleichgewicht in der Verteilung der Süßwasserreserven. Gerade in den Regionen mit der größten Bedrohung sind bereits heute durch den Klimawandel und den ungebremsten Abbau der Tropenregenwälder die Probleme am gravierendsten. Schon heute lebt die Bevölkerung in mehr als 50 Staaten mit hoher Wasserknappheit. Bis 2025 werden rund 1,8 Milliarden Menschen unter akuter Wassernot leiden.

Artenvielfalt

Artenvielfalt

Artensterben

Die Forschung erwartet bis zur Mitte dieses Jahrhunderts einen Verlust von ca. 50 % aller Arten. Dieser Prozess resultiert vor allem aus der Vernichtung der tropischen Regenwälder. Aber auch in Mitteleuropa wird das Artenaufkommen durch die massive Überdüngung von Agrarflächen unwiederbringlich vernichtet werden.

Die größten Waldverluste

entstehen durch Brandrodung, die eingesetzt wird, um neues Weideland für Vieh bzw. Anbaufläche für Futtermittel zur Tierhaltung zu sichern. Die Erhaltung der Artenvielfalt ist eine globale Verantwortung, der wir uns stellen müssen.

Ernährung

Ernährung

Die Sicherung der Ernährungsgrundlagen für alle Menschen ist ein zentrales Anliegen. Die Versorgung der Weltbevölkerung mit ausreichenden und angemessenen Nahrungsmitteln kann langfristig nur durch eine ökologisch rücksichtsvolle Landbewirtschaftung erfolgen.

Die Agrarwirtschaft verbraucht fast 70 Prozent des von Menschen genutzten Wassers. In den letzten 40 Jahren ging weltweit fast ein Drittel der landwirtschaftlichen Flächen durch Erosion verloren.

Weltweit leiden rund 1 Milliarde Menschen an den Folgen von Unterernährung, wobei hier insbesondere Kinder unter 5 Jahren am stärksten betroffen sind.

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